What I hate about…Bookstagram

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Ja, ihr habt richtig gelesen. Manchmal regt mich die Community wirklich auf. Aber nehmt diesen Post nicht zu ernst. Ich hate niemanden, ich greife niemanden an, ich sage nur, was mich oftmals stört. Ich würde mich freuen, wenn ihr in die Kommentare schreibt, ob es euch manchmal genauso geht. Das alles hier ist meine Meinung und manchmal sarkastisch und überzogen dargestellt. Aber eigentlich sollte ich so etwas nicht erwähnen müssen. Ich werde auch ein Gegenstück posten, was ich an Bookstagram liebe.

1) Shoutouts

Shoutouts schön und gut. Wenn man sie mal macht. Und unaufgefordert. Aber die ständigen S4S Sessions sind supernervig, vor allem wenn es in der Story sonst nichts gibt. Aus reiner Laune für ein paar Accounts, die man gerne mag, alles gut, sage ich nichts gegen. Aber warum stellt man Accounts vor, die einem selbst nicht gefallen, nur weil jemand anders das für einen gemacht hat? Warum will man das tun? Klar, vieles beruht auf Gegenseitigkeit, aber ich würde mich niemals “zwingen” lassen jemanden vorzustellen, den ich nicht kenne und dessen Bilder ich nicht schön finde. Ja, ich finde nicht jedes Bild ganz toll und like auch nicht alles durch. Am schlimmsten sind ganze Gruppensessions oder wenn man kur vor einer runden Zahl steht. Manchmal ist es einfach aufmerksamkeitsgeil.

 

2) Keine Antworten auf Fragen

Ich glaube jeder kennt es. Man stellt in seinem Post eine oder mehrere Fragen, aber niemand geht drauf ein. Klar, man hat nicht immer Lust zu schreiben wie das Wetter ist oder wie es einem geht und so manches Buch hat man einfach nicht gelesen. Aber wenigstens ab und zu kann man doch mal antworten. Den Inhaber des Accounts freut es definitiv. Ich selbst ermahne mich auch immer wieder zu kommentieren, weil ich weß wie sehr man sich darüber freut. Aber manchmal ärgert man sich einfach, wenn man doch nur einmal einen netten Kommentar als Antwort haben will und nicht sowas wie “Nice!”. Irgendwann fragt man sich einfach, wofür man sich die Mühe macht. Anscheinend interessiert es eh keinen.

 

3) Betteln nach Shoutouts

Ja, mit den Shoutouts bin ich noch nicht fertig. Es gibt noch jene, die alle großen Accounts ab 1000 Followern fragen, ob sie einen nicht mal in der Story erwähnen wollen, sie würden dasselbe tun. Ganz viel Arbeit und leider tun das auch viele. Weil sie eben nett sein wollen. Dagegen sage ich auch nichts. Ist ja jedem selbst überlassen. Aber denjenigen, der überall bettelt macht das nicht sympathisch. Es gibt auch die Möglichkeit sich das selbst zu erarbeiten, wie die meisten es tun!

 

4) Übertriebene Werbung für den Blog

Klar, jeder bewirbt mal einen Post und schreibt, dass man dies oder das nun dort findet. Aber muss man in jedem Post, in jeder Story, einfach überall erwähnen, dass man einen Blog hat und man bitte mal dort nachschaut? Ja, wir alle haben es schwer, denn ein Blog wird viel weniger geliket, gelesen und man folgt seltener als einem Instagram-Account, aber man muss es doch wirklich nicht übertreiben. Dann sind alle genervt und schauen erst Recht nicht hin.

 

5) Gewinnspiele

Die sind toll, was? Vor allem wenn die Leute nur da aktiv werden. Auf einmal hat man ganz viele Kommentare. Und die Accounts selbst posten ja sonst nichts außer Gewinnspiele. Ein Buchaccount sein, aber drei Posts besitzen, die ein halbes Jahr alt sind und dann immer wieder an Gewinnspielen teilnehmen. Die ganzen Storys zugekleistert damit. Ja, Gewinnspiele sind toll, aber man muss es auch nicht übertreiben. Am schönsten ist es, wenn du plötzlich 30 neue Follower hast, die sich nach der Auslosung eh wieder verabschieden.

 

6) 5-Sterne Feen

Vielleicht habe ich diesen Ausdruck von jemand anderem (möglicherweise Marina, I’m sorry, falls ich das geklaut habe), aber er passt so schön. Ich liebe es wenn Personen gefühlt nur 5 Sterne verteilen. Klar, man hat mal viele gute Bücher, aber als ob jedes davon perfekt ist. 5 Sterne bedeutet in der Regel, dass es nichts auszusetzen gibt, dir hat alles gefallen. Und entweder hast du übertrieben viel Glück oder die Meinung ist ziemlich undifferenziert. Noch besser, 5 Sterne verteilen, weil es von einem bestimmten Autor ist oder weil das Cover so hübsch aussieht. Jeder verteilt mal 5 Sterne, aber wenn man nichts anderes vorfindet, dann fragt man sich doch, ob man viel auf diese Meinung geben kann.

 

7) Sonnenschein-Persönlichkeiten

Ich danke Marina dafür, dass sie mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat. Vor allem was unsere Sonnenscheinchen angeht. Was man von ihnen mitbekommt: Die Welt ist perfekt, alles ist toll, ihnen geht es immer super und wenn es dir schlecht geht, dann musst du einfach nur weitermachen, du musst nur positiv denken! Ja klar. Daran liegt es. Hunger, Krieg, Naturkatastrophen. Hetzerei, Mobbing und Hate (auch auf Bookstagram!). Aber Leute, immer positiv denken! Schlechte Tage gibt es nur, weil ihr nicht positiv denkt, weil ihr euch nicht richtig aufrafft. Manchmal nervt es einfach, wenn man nur glückliches Strahlen und übertriebene Fröhlichkeit zu sehen kriegt.

 

So, ich hoffe ihr nehmt es nicht zu Ernst. Nochmal, das meiste ist überspitzt und mit viel Ironie dargestellt. Mich würde trotzdem interessieren, ob ihr es genauso seht.

2 Replies to “What I hate about…Bookstagram”

  1. Wirklich super Post – ich entdecke mich in manchen Sachen auch wieder Finde ich aber halb so wild – jeder hat ja bei bestimmten Dingen andere Meinungen und was den einen stört, findet der andere gut oder zumindest nicht nervig 😀 Echt super geschrieben ❤ Ich freu mich auf das Gegenstück

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