What I love about…Bookstagram

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Nach etwas längerer Zeit kommt dann das Gegenstück. Ich habe mich einmal ausgelassen über das, was mich stört, aber natürlich hat Bookstagram auch sooo viele gute Seiten und die möchte ich in einer kleinen Lobeshymne loswerden. Dieses Mal könnt ihr den Post sogar sehr ernst nehmen, denn er ist ehrlich gemeint. Ihr könnt mir gerne erzählen, was ihr an der Community dort liebt, vielleicht habe ich ja etwas vergessen.

1) Die Gespräche

Es ist so verdammt einfach mit Leuten ins Gespräch zu kommen, sei es ein Buch, ein schönes Bild, eine Meinung zu einem völlig anderen Thema. Dort sind so viele Menschen genauso nerdig wie man selbst. Jemand mit denselben Ticks, was Bücher angeht oder jemand, der Rhysand abgöttisch liebt. Oder auch eine ganze Gruppe. Vor allem aber findet man dort Freunde. Ohne Bookstagram hätte ich wohl nie erlebt wie es ist um halb vier Uhr morgends aufzustehen um quer durch Deutschland zu fahren. Ich habe schon so viele Personen kennegelernt, die ich nicht alle aufzählen könnte. Unter ihnen sind so manche Inspirationen.

 

2) Bücher

Ich liebe es, auch wenn mein Geldbeutel schon in Tränen ausbricht, denn man findet so viele Bücher und hört so viele verschiedene Meinungen. Früher bin ich einfach in den Buchladen gelaufen und habe mir Klappentexte durchgelesen. Heute kaufe ich Bücher, weil ich sie seit Monaten kenne. Es gibt kaum mehr ein Buch, von dem ich nicht etwas gehört habe. Und Klappentexte sind nun völlig überbewertet. Wenn bestimmte Personen das Buch gut finden, dann wird es gekauft. Ich habe einige Schätze gelesen, die ich nicht mal in die Hand genommen hätte, wenn ich es nicht auf Bookstagram gesehen hätte.

 

3) Kooperationen

Ja, das hat einen negativen Beigeschmack, aber den meisten ist wohl nicht klar, welche Möglichkeiten sich uns bieten. Challenges, Projekte, Aktionen mit Verlagen oder anderen Bloggern. Rep für einen Shop sein. Auch Rezensionsexemplare. Ich bin froh über all diese Möglichkeiten, die sich durch Social Media bieten. Was wir alles bekommen ist faszinierend. Ich hätte so viele coole Shops nie entdeckt, wenn nicht irgendjemand Rep für sie gewesen wäre und ich habe selbst schon die Ehre gehabt, weshalb ich nun einen supertollen Kerzenshop kenne.

 

4) Inspirationen

Jeden Tag sieht man so viele Bilder, die einem Inspirationen geben. Man probiert sich selbst immer wieder aus und lebt die Kreativität aus. Jeder hat irgendwo seine kreative Ader und ich wusste vor einem Jahr nicht, dass ich so viel Spaß daran haben könnte Bilder mit Büchern zu machen und, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Wenn man meinen Feed betrachtet, dann sieht man all die Veränderungen sehr deutlich. Meistens habe ich bei irgendwem ein cooles Bild gesehen und da waren dann so viele Ideen, die irgendwie ausgelebt werden wollten. Bilder zu machen macht so viel Spaß und bin sogar wieder zum eigenen Schreiben gekommen. Wer hätte das gedacht?

 

5) Eigene Empfehlungen

Menschen fragen dich nach deinen Empfehlungen. Ich liebe es ja Personen mit Buchempfehlungen zuzutexten, selbst wenn sie nicht danach fragen, aber gefragt zu werden welche Bücher man in einem bestimmten Genre empfehlen  kann, das lässt einem das Herz aufgehen. Oder zu hören, dass jemand ein Buch aufgrund der eigenen Empfehlung kauft.

 

6) Wachsen und Verändern

Man kann es schwer Leugnen, aber Bookstagram gibt einem ein völlig neues Selbstbewusstsein. Menschen folgen dir, deinen Bildern, deinen Empfehlungen. Sie interessieren sich für das, was du machst. Man wächst daran und man verändert sich mit der Zeit. Aber andere interessiert genau das. Ich habe gelernt, dass ich das machen soll, was mir gefällt. Es ist meine Seite und das muss allein mir gefallen. Es ist okay 300 ungelesene Bücher zuhause zu haben, es ist okay auch mal Fehler zu machen. Ich habe meinen eigenen Stil an Bildern gefunden und bin trotzdem immer wieder auf dem Weg dahin. Mittlerweile schaue ich deutlich kritischer auf Bücher, achte auf das, was zwischen den Zeilen steht, habe mich mit vielem beschäftigt. Vor allem habe ich sogar herausgefunden, was ich liebe: Das Schreiben, das Berichten, meine Meinung zu teilen. Meinen Traumberuf habe ich gefunden. An Bookstagram bin ich gewachsen. Früher habe ich mich geschämt meinem privaten Umfeld davon zu erzählen, mittlerweile kann ich offen darüber sprechen und zähle es als mein allererstes Hobby auf. Das ist wohl das Beste an Bookstagram.

 

 

Zum Ende ein wenig sentimental und etwas ernster, aber ich glaube jedem geht es so, wenn vielleicht auch nicht jeder das schon erkannt hat. Würde euch weiterhin so etwas interessieren? What I love and hate about… Zu welchen Themen zum Beispiel? Mir hat das Spaß gemacht, da ich sehr reflektiert auf dieses Thema zugegangen bin und mir überlegen konnte, was eigentlich gut und schlecht ist. Zumal man sagen muss, es gibt immer Gut und Schlecht, egal worum es geht. Man muss nur für sich entscheiden, ob das Gute es wert ist das Schlechte zu ertragen. Bookstagram ist es wert.

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