Rezension “Erwachen des Lichts”

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Allgemeines

Titel: Erwachen des Lichts

Originaltitel: The Return

Autor: Jennifer L. Armentrout

Erscheinungstermin: 12.06.2017

Verlag: Harper Collins

Format: Hardcover mit Schutzumschlag

Preis: 16,99

Seitenzahl: 432

ISBN:978-3-95967-096-8

Link zum Verlag: Erwachen des Lichts

Klappentext

Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und enthüllt, dass sie eine Halbgöttin ist. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt.

 

Inhalt

Josie studiert Psychologie, hat eine beste Freundin und eine verrückte Mutter. Damit war ihr Leben nie normal. Doch eines Tages steht ein unmenschlich attraktiver junger Mann in der Uni und erklärt ihr, sie sei eine Halbgöttin. Verrückterweise ist das die Wahrheit. Seth, wie jener Mann heißt, muss sie beschützen und folgt ihr erstmal überall hin, bis sie sich dazu entscheidet ihm zu folgen. Dabei kann sie nicht verhindern, dass sie ihn zwar nicht leiden kann, gleichzeitig fühlt sie sich aber auch zu ihm hingezogen. Außerdem muss sie wohl lernen gegen Titanen zu kämpfen, welche nicht mal die Götter des Olymps besiegen können.

 

Meine Meinung

Dürfte ich nur ein Wort verwenden würde ich es als solide beschreiben. Es war leider einfach nicht besonders spannend. Manchmal hat es einen neugierig gemacht, was wohl als nächstes geschieht, aber wirklich Spannung war die ganze Zeit nicht vorhanden. Zudem kam auf der ersten Hälfte die Handlung viel zu kurz. Die ganze Zeit ging es nur darum, dass sie sich gegenseitig so heiß finden würden und so toll und dass sie am liebsten alles mögliche mit ihren Körpern anstellen würden. Vor allem in Seths Kopf gab es gefühlt nichts anderes.

Dieser hat im Übrigen auch ein bisschen an Damon erinnert, der nette Herr aus der Lux-Reihe. Dafür war Jennifers unverwechselbarer Humor wieder da, den ich wirklich sehr liebe. Außerdem war Josie ein wirklich cooler Charakter. Auch sie hatte ihre Schwächen, aber an sich war sie sehr authentisch und greifbar. Seth dagegen war einfach…naja zu einseitig, dann wieder zu perfekt und man kann nicht sagen, dass es nicht kitschig war.

Im gesamten Buch lag der Fokus zu stark auf der zwischenmenschlichen Geschichte und nicht auf dem Part mit der griechischen Mythologie, aber das scheint bei ihren Büchern oft der Fall zu sein. Was mich auch wundert und stört ist, dass das Ende recht unspektakulär ist. Kein Cliffhanger, nichts was mir einen Grund gibt, weiterzulesen. Deshalb weiß ich noch nicht, ob ich überhaupt weiterlesen werde, auf jeden Fall in ferner Zukunft.

 

Kurze Übersicht

+ sehr guter Humor

+ viel Liebesgeschichte (wer es mag)

+ man wird gut unterhalten

-zu wenig Spannung

-das Ende ist nicht so spannend, dass man weiterlesen möchte

-zu wenig Handlung, zu viel Fokus auf das Zwischenmenschliche

 

Fazit

Jeder, der einen schönen Fantasyroman möchte, sollte das nicht lesen. Alle JLA-Fans werden es wahrscheinlich mögen, auch, wer auf viel Liebesgeschichte und ein bisschen Kitsch steht. Von mir bekommt das Buch 3/5 Sterne. Es war gut, aber nichts Besonderes.

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