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Rezension “Die Verlobten des Winters”

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Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Verlag zur Verfügung gestellt bekam. Vielen Dank dafür! Ich teile hier zu 100% meine eigene Meinung.

Allgemeines

Titel: Die Verlobten des Winters

Originaltitel: Les Fiancés de l’hiver. La Passe-miroir 1

Autor: Christelle Dabos

Erscheinungsdatum: 10.03.2019

Verlag: Insel Verlag

Format: Hardcover

Preis: 18 Euro

Seitenzahl: 535

ISBN: 9783458177920

Link zum Verlag: https://www.diespiegelreisende.de/

Inhalt

Den Inhalt zu beschreiben ist die erste Hürde, denn ich möchte so wenig vorwegnehmen wie möglich. Unsere Hauptperson ist Ophelia, eine Animistin, die mit bloßen Händen Gegenstände lesen kann. Wer hat ihn schon berührt, welche Gefühle hatten diese Menschen… Sie lebt auf der Arche Anima. Archen sind die alte Welt, zersplittert in fliegende Inseln. Doch plötzlich soll sie heiraten. Thorn, einen Mann vom Pol, der zum Fürchten ist. Sie soll in den Hof eingeführt werden und in den kalten Norden ziehen. Alles Dinge, die sie nicht will. Dazu ist der Pol eine völlig neue Welt, voller Intrigen, Mord, Verrat und Geheimnisse.

Meine Meinung

“Die Verlobten des Winters” wurde schon auf der Rückseite mit Harry Potter in Verbindung gebracht. Allein dieser Satz hat mich neugierig werden lassen, denn wie wir alle wissen, ist Harry Potter mein Lieblingsbuch. Am Ende: Erwartet kein Harry Potter 2.0. Das ist unmöglich und wird es nie mehr geben. Stattdessen erwartet euch etwas UNVERGLEICHLICHES. Ich habe noch NIE etwas gelesen, wie dieses Buch. Zuerst, es gibt ein fantastisches Worldbuilding. Anfangs verwirrend, man wird mit Ophelia zusammen eingeführt, aber es ist so gut ausgearbeitet, so detailliert. Es wurde an alles gedacht und hat so viel Spaß gemacht.

Dann haben wir einen außergewöhnlichen Schreibstil, jedes Wort scheint sorgsam ausgewählt zu sein, wie ein Puzzle, wo jedes Stück einzeln gefunden werden muss, bis es passt. Und hier wurde ein perfektes Puzzle geformt. Christelle Dabos schafft Magie und Bilder, die so lebendig wirken, als wäre man mitten im Geschehen.

Die Handlung ist anfangs noch nicht spannend. Es macht Spaß die Welt zu entdecken, es gibt viele Geheimnisse, die man nach und nach aufdeckt, aber vor allem gegen Ende kommen die Wendungen Schlag auf Schlag, sodass man gar nicht mehr aufhören möchte und dann….ist das Buch vorbei! Ganz schön gemein. In dem zweiten Viertel fehlte die Spannung ein wenig, aber nicht so, dass es langweilig wurde. Nur ein bisschen ruhiger.

Kommen wir zu dem, was dieses Buch ausmacht. Ophelia. Ich möchte gar nicht so viel sagen, aber die Charaktere sind einzigartig, vielschichtig, sie entwickeln sich so stark und bleiben sich trotzdem im Herzen treu. Ich glaube, jeder von uns kann sich in Ophelia ein kleines bisschen wiedererkennen und sei es nur bei einer kleinen Szene. Thorn dagegen ist sehr speziell und ich kann sehr gut verstehen, warum viele ihn nicht mögen könnten. Ich allerdings fand ihn toll. Bis zu einem Kapitel, ab da habe ich angefangen ihn zu lieben!

Kurze Übersicht

+ alles an diesem Buch ist einzigartig

+ spannende Welt

+ originelle Charaktere, die sich entwickeln

+ wunderbarer Schreibstil

– im zweiten Viertel fehlte ein klein wenig die Spannung

Fazit

Ich habe wirklich nichts zu meckern! Kauft euch das Buch für Fantasy, die man so noch nicht gelesen hat, die einfach Spaß macht und wo man die Welt ungern wieder verlässt. 4,75/5. Ich wollte keinen halben Stern abziehen. Es zählt definitiv zu meinen neuen Favoriten.

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