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Rezension “Percy Jackson – Diebe im Olymp”

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Allgemeines
Titel: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Preis: 10 Euro
Verlag: Carlsen
Format: Hardcover – Sonderedition
Seitenzahl: 449
ISBN: 9783551557278

Klappentext:
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Er fliegt von jeder Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich auch noch seine Mathelehrerin in eine rachsüchtige Furie. Doch dann erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Inhalt
Percy Jackson ist zwölf Jahre alt und besucht mehrere Internate im Jahr, denn stets geht irgendwas schief und er fliegt von den Schulen. Zudem leidet er an Legasthenie. Gerade läuft es ganz gut, da verwandelt sich auf einem Schulausflug seine Lehrerin in eine Furie und greift ihn an. Ab diesem Zeitpunkt läuft alles anders. Kugelschreiber verwandeln sich in Schwerter, sein bester Freund Grover ist ein Satyr und sein Lateinlehrer ein Zentaur. Percy erfährt, dass er ein Halbblut ist, sein Vater ist der große Meeresgott Poseidon. Allerdings scheint sich die gesamte Mythologie gegen ihn verschworen zu haben, denn die Furie war erst der Anfang.

Meine Meinung
Den Film kenne ich schon in – und auswendig, daher dachte ich, dass das Buch recht langweilig werden würde, immerhin war die Handlung bekannt. Jetzt habe ich daraus gelernt, denn der FIlm ist vollkommen anders als das Buch und lange nicht so gut. Die gesamte Handlung ist anders, der FIlm ändert so viel, was ihn deutlich schlechter macht.

Der Schreibstil ist sehr einfach, sodass man praktisch durch die Seiten fliegt und nicht lange braucht um das Buch zu lesen. Zudem ist durchgehend Spannung vorhanden, man ist neugierig, was dahinter steckt und wie alles zusammenhängt, da die Fragen erst auf den letzten Seiten geklärt werden. Zudem steckt in dem Buch einfach so viel Humor, Sarkasmus und Witz, dass man neben Spannung auch sehr viel Spaß hat es zu lesen.

Obwohl die Protagonisten noch Kinder sind, Percy selbst ist 12 Jahre alt, merkt man es nicht und stört sich nicht daran. Wobei man anmerken sollte, dass die Protagonisten sich nicht ihrem Alter entsprechend verhalten. Sie wirken mehr wie 15, was mein kleiner Kritikpunkt ist. Für 12 sind sie zu reif. Wenn man das mit 10 liest merkt man sowas allerdings nicht und für diese Altersgruppe ist das definitiv geeignet, ich bin einfach ein bisschen spät dran.

Auch habe ich wahnsinnig viel über die griechische Mythologie gelernt, für die ich mich sowieso interessiere, aber allein durch die Geschichte weiß ich nun sehr viel mehr und das auf unterhaltende Art und Weise.

Was mir noch aufgefallen ist, Percy ist kein perfekter Held. Er hat zwar wenig Fehler – zumindest werden keine dargestellt – aber perfekt ist er trotzdem nicht. Insgesamt sind er, Annabeth und Grover aber sehr nah an den perfekten Helden. Es fällt nur wenig auf, aber da es ein Kinderbuch ist sollte man nicht zu kritisch sein.

Kurze Übersicht
+ sehr unterhaltsamer und leichter Schreibstil
+ sehr viel neues Wissen über die griechische Mythologie
+ guter Humor
+ deutlich besser und vollkommen anders als der Film

– Protagonisten zu reif für ihr Alter und zu perfekt

Fazit
Das Buch verdient 4,5/5 Sternen. Es war zufriedenstellend, witzig und unterhaltend, nur das unpassende Alter stört mich, sowie fehlende Macken und Fehler. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für die griechische Mythologie interessiert und vor allem allen, die den Film mochten – das Buch ist besser!

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