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Rezension “Five Feet Apart”

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Allgemeines

Titel: Five Feet Apart

Deutscher Titel: Drei Schritte zu dir

Autor: Rachel Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis

Verlag: Simon & Schuster

Format: Taschenbuch

Preis: 8,49 Euro

Seitenzahl: 288

ISBN: 978-1-4711-8231-0

Inhalt

Stella leidet an Mukoviszidose und braucht eine neue Lunge. Ihr halbes Leben hat sie bereits im Krankenhaus verbracht, hält sich akribisch an alle Vorgaben und hält zu ihrem besten Freund Poe, welcher an derselben Krankheit leidet, immer drei Schritte (im Englischen 5 Fuß) Abstand. Denn wenn sie sich zu nahe kommen, können sie sich gegenseitig mit ihren Viren befallen und haben kaum eine Überlebenschance. Während ihres Aufenthalts kommt auch Will ins Krankenhaus, welcher zusätzlich noch an B. Cepacia leidet und somit nie eine Lunge bekommen wird. Auch sie dürfen sich nicht nähern, weil sie sonst ihre Leben riskieren. Doch selbst 3 Schritte können zu viel Abstand sein, wenn man Gefühle füreinander entwickelt.

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, was für mich eines der ersten englischen Bücher war. Vor allem mein erstes, wo ich die Handlung vorher noch nicht kannte. Das Englisch war sehr einfach zu verstehen und ich hatte keinerlei Probleme.

Anfangs war ich etwas zwiegespalten, da die Figuren relativ eindimensional und vor allem klischeehaft waren. Der todkranke Junge, der trotz allem rebelliert und sich kein Stück um seine Gesundheit kümmert? Das hat bei mir erstmal für Augenrollen gesorgt. Außerdem hat mich das gesamte Buch relativ stark an “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” erinnert. Die Geschichte plätschert angenehm vor sich hin, es war ein lockerer und humorvoller Umgang mit der Krankheit und man war immer ein Stück neugierig, wie es weitergehen würde. Es passierten auch ein paar unerwartete Dinge, sodass ich am Ende doch tatsächlich weinen musste. Die Romanze selbst konnte mich jedoch nur wenig abholen. Ich habe die Gefühle, welche Will und Stella wohl haben, kaum gespürt. Auch die Entwicklung der Charaktere konnte mich nicht ganz überzeugen. Während Will eine nachvollziehbare und positive Entwicklung durchgemacht hat, ist Stella ein völlig anderer Mensch geworden und handelt vollkommen irrational.

Kurze Übersicht

+ man hat viel über die Krankheit erfahren

+ eine süße Geschichte, die meistens Spaß gemacht hat

+ leicht verständliches Englisch

+ am Ende musste ich doch weinen

– Stellas Entwicklung war weder nachvollziehbar, noch positiv

– Die Romanze war wenig überzeugend

Fazit

Eine nette Geschichte, die mich gut unterhalten hat, nachhaltig aber nicht beeindruckt. Ich würde eher zu John Greens “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” greifen. 3,5 Sterne.

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