Rezensionen

Rezension “Mydworth – Bei Ankunft Mord”

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Dieses Ebook habe ich vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.

Allgemeines

Titel: Mydworth – Bei Ankunft Mord

Originaltitel: Mydworth Mysteries

Autor: Matthew Costello, Neil Richards

Verlag: Bastei Lübbe

Format: E-Book

Seitenzahl: 157 Seiten

Preis: 2,99 EUro

EAN: 9783732573172

Link zum Verlag: https://www.luebbe.de/be/buecher/krimis/mydworth-bei-ankunft-mord/id_7772585

Inhalt

Sir Harry Mortimer und seine Frau Kat erreichen Mydworth, ein kleines, ruhiges Dorf. Durch ein paar Zufälle landen sie auf einer Party im Herrenhaus Mydworth Manor und werden Zeuge eines Juwelenraubes. Einer der Diebe kann fliehen, der andere wird erschossen. Nun gilt es herauszufinden, wie das alles passieren konnte und wer der Flüchtige ist. Da die Polizei nicht vorankommt, müssen Harry und Kat selbst ermitteln.

Meine Meinung

Als eine Mail kam, in der angeteasert wurde, dass das Buch Ähnlichkeiten zur Serie “Downton Abbey” besäße, war ich sofort dabei. Ich liebe diese Serie und suche schon länger nach Büchern, die in einer ähnlichen Zeit spielen oder eine Adelsfamilie behandeln.

Leider besaß es nicht ganz so viel davon. Die Zeit war zwar ähnlich, aber so viel bekam man von dem Adel nicht mit. Vieles hat mich gestört. Das Buch ließ sich leicht und sehr schnell lesen. Dadurch, dass es nicht viele Seiten besaß, gab es auch keine Längen, wurde also nicht langweilig. Allerdings passte vieles nicht in die Zeit. Die Wortwahl war zu modern, die Gespräche platt und inhaltslos, die Charaktere eindimensional. Es hat einfach nicht richtig zusammengpasst, wie ein Puzzle, wo die Teile nicht zueinanderpassen.

Bis zum Ende habe ich mich nicht wie in einem Herrenhaus des britischen Adels gefühlt, sondern wie in einem Theaterstück, wo ich im 21. Jahrhundert sitze und zuschaue. Die Serie geht noch weiter, allerdings werde ich sie wohl nicht weiterverfolgen.

Fazit

2,5 Sterne von mir. Man wird einfach nie ganz in die Geschichte gezogen, sondern bleibt die meiste Zeit außen vor. Auch wenn es nur kurze, serienartige Geschichten sind, sollte man sich mehr mit der Wortwahl des 20. Jahrhunderts befassen.

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