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Rezension “Fire – Kriegerin der Asharni”

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Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich von der Autorin zur Verfügung gestellt bekam. Vielen Dank dafür! Trotzdem teile ich hier ausschließlich meine Meinung und werde für diese nicht bezahlt.

Allgemeines

Titel: Fire – Kriegerin der Asharni

Autorin: Jessica Stephens

Verlag: Selfpublishing

Format: E-Book

Seitenzahl: 260 (Printausgabe)

Preis: 3,99 Euro

EAN: 9783739428604

Link zur Autorin: https://jessicastephens.de/showcase/fire-strike/fire-kriegerin-der-asharni/

Inhalt

In einer Welt, in der verschiedene Clans mit ihren eigenen Königen existieren, lebt Fire. Sie hat die Ausbildung zur Kriegerin gerade beendet und bildet mit ihrer besten Freundin Melissa und Strike dem Anführer der Gruppe ein Team. Sie hat keine Eltern mehr, ihr Vater ist verstorben, ihre Mutter verschwunden. Doch so ganz lässt ihr altes Leben sie nicht los, vor allem nicht, als sie Gefühle für jemanden entwickelt, der ebenso wie sie nicht ist, wer er zu sein vorgibt. Viele Herausforderungen stehen ihr im Weg, eine schlimmer als die andere.

Meine Meinung

Wir befinden uns in einer mittelalterlichen Welt ohne Strom oder Technik. Zwischen den verschiedenen Clans herrscht stets Konkurrenz und in der Wildnis leben gefährliche Kreaturen. Trotz der neuen Welt war der Einstieg sehr einfach. Ich hatte keine Probleme mich zurechtzufinden. Insgesamt bekommt man aber eher etwas von dem Clan-Leben mit, als von der Wildnis, da Fires Kriegerinnenleben schneller vorbei ist, als gedacht.

Fire muss sehr viel durchmachen und an einigen Stellen ist das Buch fast ein wenig brutal. Gleichzeitig werden einige wichtige Werte vermittelt, wie zum Beispiel, dass das Tragen eines schönen Kleides keineswegs eine Einladung ist. Sie hat mir als Protagonistin insgesamt auch gut gefallen, sie ist eine starke Persönlichkeit, die nicht aufgibt, auch wenn es schwer wird. Was mir hier schwer fiel, war die Beziehung zu Strike. Die beiden haben eine besondere Verbindung, die dem Leser sehr früh klar ist, aber erst später aufgeklärt wird. Einerseits ist sie nachvollziehbar, andererseits kamen die romantischen Gefühle bei mir nicht an. Es ging mir zu schnell, die beiden hätten mehr Raum gebraucht. Die Anziehung war zu spüren, aber der Sprung zu Liebe kam ohne Zwischenstopps.

Der andere Punkt ist, dass mir ein zu starkes Schwar-Weiß Denken vorgelegt wurde. Die Bösen waren böse und die Guten eben gut. Für mich ist das zu einfach, es gab keine richtigen Motive für die bösen Handlungen mancher Figuren, sie waren einfach so, was für mich nicht logisch war. Bei den betreffenden Charakteren fehlte es da an Vielschichtigkeit.

Insgesamt war die Handlung aber stets interessant und es ließ sich schnell und leicht lesen, was dem lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Gegen Ende war es auch noch einmal wirklich spannend, wenn ich auch schon einige Vermutungen bezüglich Band 2 habe. Mit diesem ist die Dilogie dann auch abgeschlossen, soweit ich informiert bin.

Kurze Übersicht

+ lockerer, angenehmer Schreibstil

+ eine starke, selbstständige Protagonistin

– zu starkes Schwarz-Weiß Denken in Bezug auf Gut und Böse- die Romanze kam zu plötzlich

– die Romanze kam zu plötzlich und ging zu schnell

Fazit

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. Es hat seine Schwächen, ließ sich aber gut lesen und hat mich unterhalten können.

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