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Rezension “Das Reich der 7 Höfe – Dornen und Rosen”

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Allgemeines
Titel: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
Autor: Sarah J. Maas
Preis: 19,95 Euro
Verlag: dtv
Format: Hardcover
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783423761635

Klappentext
Ein legendäres Reich. Ein Fluch. Und eine Liebe, die über Leben und Tod entscheidet.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Inhalt
Feyre lebt mit ihrem Vater und ihren zwei Schwestern in äußerster Armut. Jeden Tag jagt sie im Wald um zu überleben. Eines Tages begegnet sie einem riesigen Wolf und erschießt ihn. Was sie nicht wusste, dies war ein Fae und wenig später muss sie ihre Schuld begleichen. Ein Leben lang im Land der Fae als Gegenleistung für den Mord an dem Fae. Dort trifft sie auf Tamlin, einem High Fae, unsterblich und in jeder Hinsicht einem Menschen überlegen. Er ist unfreundlich und ein wahres, brutales Monster. Doch sie merkt, dass an diesem Hof nicht alles ist, wie es scheint. Viele Dinge liegen im Verborgenen, alle Mitglieder tragen Tiermasken und eine große Gefahr lauert direkt an den Genzen. Kann sie sich selbst retten? Ihre Liebe? Oder wird sie, ein armseliger Mensch, zugrunde gehen. 

Meine Meinung
Zu Anfang muss man sagen, ich habe schon unglaublich viel von diesem Buch gehört. Alle schwärmten von Rhysand und vergötterten die Bücher. Trotzdem hat es gedauert, bis ich mich aufraffen konnte und es gelesen habe. Dank Simi hat das geklappt, mit ihr macht Bücher lesen nämlich dreimal so viel Spaß :3

Doch ich habe mich ungefähr 200 Seiten sehr schwer getan. Denn irgendwie hat es mich nicht packen können, es ist nicht besonders viel passiert und ich habe Feyre und ihre Familie abgrundtief gehasst. Ich hatte das Gefühl, dass Feyre undankbar, stolz, garstig und dumm ist. Ihre Familie war sowieso grauenvoll. Ihr Verhalten hat mich dauerhaft genervt und ich konnte mich ständig über sie aufregen. Tamlin und die anderen Fae haben wir nur leid getan. Trotzdem war immer Spannung vorhanden, was daran lag, dass fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger geendet hatte und man weiterlesen MUSSTE und auch, weil es sehr viele Geheimnisse gab, Dinge, die man endlich wissen wollte. Der Schreibstil der Autorin hat dazu beigetragen, denn er war fesselnd und hat durchweg dazu geführt, dass sehr starke Gefühle hervorgerufen wurden. Man hat häufig dasselbe gefühlt, was Feyre gespürt hat. Vor allem gegen Ende, ich habe dieselben Gefühle gehabt. Angst, Schmerz, Abscheu, Verlangen…ich war gefesselt und am Ende nur noch fertig mit meinen Nerven. Die Spannung war nicht mehr auszuhalten.
Auch hat sie es geschafft, dass man dieselben Dinge gehasst hat. Beispielsweise die Welt in der sie war. Anfangs fand ich Prythian, das Reich der Fae, schrecklich und wollte nicht, dass sie da blieb. Irgendwann hat sich das geändert (ich weiß nicht wie) und ich wollte, dass sie es nie mehr verlassen würde. Sarah J. Maas kann den Leser lenken wie eine Marionette und das bewundere ich zutiefst.

Weiterhin war ich die ganze Zeit neugierig und habe auf Rhysand gewartet. Es muss schließlich einen Grund geben, warum alle ihn lieben. Doch ehrlich gesagt habe ich ihn erstmal nur gehasst. Für mich war überhaupt nicht nachvollziehbar wie man den lieben konnte. Ich habe mich dagegen gewehrt ihn zu mögen und was ist passiert? Obwohl ich es nicht wollte, am Ende mochte ich ihn doch, sogar mehr als Tamlin. Nicht, dass dieser schlecht war, aber Rhys hat mich so sehr fasziniert, er war so anders, so geheimnisvoll… Wieder ein Lob an Mrs. Maas, sie schafft es mich Dinge tun zu lassen, die ich absolut nicht will Zwischendrin existierte eine ausgewachsene Hassliebe gegenüber Rhysand, aber ich bin schon jetzt neugierig auf Band zwei. Denn auch hier gab es auf der letzten Seite einen keinen Cliffhanger, weshalb ich den restlichen Tag zu nichts mehr zu gebrauchen war. Wie sollte ich drei Tage überleben ohne weiterlesen zu können? Was hat dieses Buch aus mir gemacht??

Zuletzt, die Kapitellänge war sehr angenehm. Nicht zu lang und selbst 20 Seiten ließen sich wirklich gut lesen. Die gesamte Welt mit ihren Wesen war faszinierend, allerdings kann ich mir das als Film kaum vorstellen und will es auch gar nicht. Das würde alles kaputt machen. Das Cover ist auch wunderschön, obwohl viele es gar nicht mögen.

Kurze Übersicht
+ Das gesamte Buch war von Anfang an total spannend
+ Die Kapitel lassen sich superschnell lesen und sind nicht zu lang
+ In mir wurden sehr starke Emotionen hervorgerufen, jene, die die Protagonistin gefühlt hat. Manchmal hatte ich den Eindruck den physischen Schmerz zu spüren
+ schrecklich-schöne Cliffhanger
+ die gesamte Welt mit ihren Wesen
+ Der Leser wurde von der Autorin gelenkt und man konnte sich nicht dagegen wehren

– Feyre als Protagonistin war anfangs sehr anstrengend
– bis zur Hälfte war es etwas langweilig

Fazit
Obwohl die erste Hälfte weniger gut war, die zweite Hälfte hat alles wett gemacht. Es bekommt 4,5/5 Sterne, weil Feyre doch ein kleiner Kritikpjnkt war. Mittlerweile nur ein kleiner, weil sie sich wirklich entwickelt hat. Es gehrt zu meinen Jahreshighlights und zu meinen Lieblingsbüchern. Für jeden Fantasyfan eine absolute Leseempfehlung, wobei es wahrscheinlich eh schon fast jeder gelesen hat.

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