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Rezension “Truly”

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Allgemeines

Titel: Truly

Autorin: Ava Reed

Verlag: Lyx Verlag

Format: Paperback

Seitenzahl: 384 Seiten

Preis: 12,90 Euro

ISBN: 978-3-7363-1296-8

Inhalt

Andie folgt endlich ihrer besten Freundin June an das College. Im Gegensatz zu ihr hatte sie nicht die Möglichkeit ein Stipendium zu bekommen und muss nun versuchen ihr Leben auf die Reihe zu bekommen: ohne Geld, ohne Wohnung. Wenigstens eine Arbeit findet sie schnell, doch dort trifft sie auf Cooper, der kaum ein Wort spricht und sie trotzdem in den Wahnsinn treibt.

Meine Meinung

Eigentlich wollte ich diese Rezension schon vor zwei Wochen veröffentlichen, aber mir fällt es wirklich schwer in verständliche Worte zu fassen, warum mir dieses Buch einfach nicht gefallen hat.

Beginnen wir mit etwas Positivem und das ist Avas Schreibstil. Er lässt sich leicht lesen und trotzdem ist er sehr bildhaft und lässt einen in die Geschichte eintauchen. Ich konnte mir das gesamte Setting gut vorstellen und hatte kaum Schwierigkeiten in die Charaktere reinzufinden.

Die Charaktere waren aber das eigentliche Problem. Man liest häufiger aus Andies Sicht, aber ab und an bekommt man auch Coopers Perspektive zu Gesicht. Ohne diese hätte ich ihn wahrscheinlich kein Stück leiden können, denn er war sehr lange unfreundlich und unhöflich und für mich war sein Verhalten die meiste Zeit nicht nachvollziehbar und ich war regelrecht sauer auf ihn. Seine Kapitel haben das also ein bisschen gerettet, da man dann wusste, warum er sich so verhalten hat. In Ordnung war es trotzdem nicht. Am Ende weiß ich leider trotzdem nicht wirklich wer Cooper ist. Ich weiß was er studiert und dass er gerne Motorrad fährt. Tja und das wars dann eigentlich auch. Das große Geheimnis, das er verborgen hat, war für mich schon ziemlich schnell klar, war also auch nicht so überraschend und hat sein Verhalten auch nicht erklären können.

Kommen wir dann zu Andie. Das Problem mit zwei schweigsamen Charakteren ist, dass sie beide nicht wirklich miteinander reden. Andie ist manchmal eher schüchtern, manchmal kommt sie aus sich heraus, aber bei Cooper ist sie mehr auf eine Wand gestoßen. Trotzdem mochte ich sie wirklich gerne, denn man hat sie sehr gut kennenlernen können. Man hat so viele Details von ihr erlebt, kleine Macken und Verhaltensweisen, dass ich das Gefühl habe sie wirklich gut zu kennen. Auch die Freundschaft zwischen ihr und June hat mir gut gefallen, sie wirkte echt. Trotzdem waren die Gefühle zwischen Cooper und Andie einfach nicht logisch für mich, denn sie haben kaum ein vernünftiges Gespräch geführt, sie kennen sich kaum und haben zusammen auch nichts unternommen (soweit ich mich da noch erinnern kann). Woher kommt dann Liebe? Die beiden haben mich manchmal in den Wahnsinn getrieben, vor allem als dann Cooper die Schuld für alles zugeschoben wurde, obwohl er definitiv nicht an allem Schuld sein kann. Es gibt einfach ein Grundproblem, das beide nicht beherrschen und das nennt sich Kommunikation.

Mein Liebling in dieser Geschichte war Mason, um den es in Madly gehen wird. Mal sehen wie ich mich mit June anfreunden kann, denn auch wenn ich ihre Toughness wirklich super finde, ist ihr Verhalten manchmal ziemlich überzogen, denn Mason hat ihr überhaupt nichts getan und sie hasst einerseits sein Flirten mit ihr und gleichzeitig gibt sie ihm nicht zu verstehen, dass er damit aufhören soll. Stattdessen schlägt sie ihn, was ich so gar nicht ausstehen kann. Aber mal sehen, ich werde es auf jeden Fall lesen und auf Dylan bin ich auch schon sehr gespannt!

Kurze Übersicht

+ Avas Schreibstil

+ Andie hat man als Person wahnsinnig gut kennengelernt

+ Mason

– keinerlei Kommunikation, keine Gespräche zwischen Andie und Cooper

– Gefühle nicht nachvollziehbar, weil sie nie geredet haben

– Coopers gesamtes Verhalten

Fazit

Das Buch ist ein Wohlfühlbuch zum einkuscheln unter die Decke. Es war schön zu lesen, aber mich hat das Verhalten der beiden eher genervt als zum lächeln gebracht. Deshalb (ausnahmsweise) 2,75 Sterne. Für mich sind es keine 3 Sterne, aber auch keine 2,5.

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