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Rezension “Tokyo Ghoul 01”

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Allgemeines
Titel: Tokyo Ghoul 1
Autor: Sui Ishida
Preis: 6,95 Euro
Verlag: KAZÉ Manga
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 224
ISBN: 9782889212057


 Klappentext:
Der Tag an dem ich starb.
Dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen, erwacht Oberschüler Ken als Ghul wieder. Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er, Appetit auf Menschen zu entwickeln – was einige moralische Fragen aufwirft. Ken würde sich lieber umbringen, als Menschen zu fressen. So weit kommt es aber gar nicht, denn offenbar gibt es noch andere wie ihn. Eine geheime Gesellschaft der Ghule lebt längst unter uns.

Inhalt
In Tokyo lebt Ken Kaneki, ein Student und Bücherliebhaber. Er ist schüchtern und damit ein komplettes Gegenteil zu seinem besten Freund Hide. Außerdem ist er ein kleines bisschen verliebt. In einem Cafe trifft er auf seine Angebetete und sie machen ein Date aus. Was er nicht weiß, Liz ist eine Ghula. Wesen, die aussehen wie Menschen, sich verhalten wie Menschen, aber einen entscheidenden Unterschied haben. Das einzige, wovon sie sich ernähren können, sind Menschen. Sie fressen sie. Das ist moralisch natürlich nicht vertretbar. Bisher sind sie ein Gerücht, aber trotzdem werden sie bereits verfolgt. Durch unglückliche Gegebenheiten wird Ken schwer verletzt und braucht eine Organtransplantation. Er bekommt die Organe seiner Liz, einer Ghula eingesetzt, was ihn zu einem Halbghul macht. Das war die einzige Möglichkeit für ihn zu überleben, allerdings ist nun die Frage wie er weiterleben soll. Immerhin war er selbst ein Mensch und soll nun seine eigene Spezies essen?

Meine Meinung
Dies ist der zweite Manga den ich lese, den Anime dazu kenne ich bereits, weshalb die Handlung für mich nicht neu ist. Da es aber schon ein Jahr her ist, dass ich den Anime gesehen habe, wollte ich nun die Mangas lesen, zumal es noch weitergeht und ich nicht mehr auf die dritte Staffel warten kann. Die Mangas sollen sowieso in einiger Hinsicht anders sein. Außerdem, das kann ich nicht verleugenen, sehen sie wunderschön aus. Ich liebe die Cover, die sind fantastisch. Ich bin schon so häufig an ihnen vorbeigegangen, allerdings ist das mit Fräulein Henkel und Allie am Telefon schwer möglich, wenn beide sagen, dass ich mir den Manga kaufen soll.

Nun aber endlich zur Story (ich könnte noch Stunden davon schwärmen, ohne wirklich etwas dazu zu sagen). Für Manga-Anfänger ist das eigentlich nichts. Personen, die erst neu in der Anime- und Mangawelt sind werden die Bilder ziemlich seltsam finden, beim Anime noch eher. Es ist zwar Action, aber da sind doch genug Fantasyelemente vorhanden, dass man das als sehr seltsam empfinden könnte und sich fragt, welche Drogen der Mangaka genommen hat. Das habe ich nämlich beim Anime auch gedacht, ich war noch ziemlich neu.

Allerdings muss ich sagen, obwohl ich die Geschichte schon kenne war es total spannend. Ich konnte den Manga fast nicht aus der Hand legen und dann war er auch schon fertig. Viel zu schnell, wie ich fand. Auch der Zeichenstil hat mir sehr gut gefallen, ich mag sehr realistische Stile gerne und dieser war sehr realitätsnah. Zudem gefielen mir die Charaktere, sie alle waren interessant und hatten auch ihre Schwächen. Der moralische Aspekt einen Menschen essen zu müssen um zu überleben, wurde nicht zu kurz gefasst und wird auch in den Folgebänden einen entscheidende Rolle spielen, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Eigentlich ist durch den Mangaka eine zentrale Frage der Menschheit gestellt worden, die mit Hilfe der Ghule transportiert wird. Nämlich warum es verboten ist Menschen zu essen, bei Tieren aber niemand nein sagt. Sie sind ebenso Lebewesen mit Gefühlen. Ein Charakter sagt so schön. “Für uns Ghule sind Menschen bloss Lebensmittel. Wie Schweine und Rinder für sie.” Sie sind in dem Fall die Menschen. Und so Unrecht hat er damit nicht. Vielleicht ist meine Intepretation total seltsam und weit hergeholt, aber ich finde, dass der Mangaka mit diesem Manga eine deutliche Message rüberbringt.

Kurze Übersicht
+ Zeichenstil
+ sehr viel Spannung
+ Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, besitzen aber auch Schwächen

– Der Manga war viel zu schnell vorbei

Fazit
Der Manga ist wegen der Thematik definitiv erst für Ältere geeignet, er ist auch erst ab 16. Zudem sollten Anfänger in dieser Welt ihn noch nicht lesen, ich kann ihn zwar nur empfehlen, allerdings könnte man ihn für zu abgedreht und seltsam halten. Diese Probleme sind normal, man sollte nicht mit irgendeinem Manga anfangen, sondern sich langsam vorarbeiten. Trotzdem bekommt er von mir 5/5 Sterne.

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