My Thoughts

Meine Liebe zum Buch

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Hallöchen allerseits,

mit diesem Post möchte ich erzählen, wie ich mich in ein Buch verliebt habe ohne es zu lesen. Wie ich genau heute gemerkt habe, dass ich Bücher liebe, dass es mich schmerzt, wenn ich ein Buch nicht sofort haben kann.

Genau genommen geht es um “Berühre mich.Nicht.” von Laura Kneidl. Das Buch gab es bei der Lesejury zu gewinnen, zum vorablesen. Leider wurde ich nicht genommen, was mich schon sehr traurig gemacht hat. Deshalb musste ich jetzt warten, bis es am 26.10. erscheint.

Nun ist es aber so, dass ich zur Frankfurter Buchmesse gehe, wie das Schicksal es will, aber am Samstag, wo man keine Bücher kaufen kann. Sonntag, da darf man und Sonntag kann man das Buch kaufen. Aber…ich bin ja nicht da. Also, wieder bis zum 26.10. warten. Aber die Tatsache, dass ich nur einen Tag zu spät bin ist so schlimm wie Liebeskummer. Jeder Tag bis dahin wird eine Qual sein, denn ich möchte nichts sehnlicher als dieses Buch lesen. An besagtem Tag, wo ich eigentlich wegfahre, werde ich pünktlich um 9:30 Uhr vor meinem Buchladen stehen und das Buch verlangen.

Aber, wer kann einem verübeln, dass man in ein Buch oder in Bücher generell verliebt ist? Es gibt heiße Typen, emotionale Geschichten, heiße Szenen und Spannung. Und vor allem, eine unendliche Beziehung. Bücher sind immer da, sie passen überall hin und streiten kannst du dich mit ihnen auch nicht. Okay, kann man schon, ich habe manche Bücher tatsächlich beschimpft, weil ich fassungslos war, was gerade passiert ist.

Für mich können E-Books Bücher auch nicht ersetzen. Es fehlt das Rascheln der Seiten, die Last, wenn du sie mitschleppst, der Geruch nach bedrucktem Papier und die Möglichkeit, dass es wunderschön aussieht und sich anfühlt. E-Books kann man nicht anfassen, denn du hast nur das kleine Elektronikteil in der Hand. Und man kann nicht am Buchschnitt sehen wie weit du bist, sondern hat nur eine lästige Prozentangabe stehen.
Es gibt nichts Schöneres, als ein Buch in der Hand zu haben, es ins Regal zu stellen und einfach nur die Nase hineinzustecken und in der Geschichte zu versinken.
Vor allem, wenn man wie ich, total mitfühlt und auch beim Lesen heult wie ein Schlosshund (ich sage nur “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”!).

Doch wie habe ich die Liebe eigentlich entdeckt? Wie kommt es dazu, dass ich jetzt stehe wo ich bin, mit nichts wertvollerem als meinen Büchern und Freunden, die ich ohne Instagram und meine Liebe zu Büchern nicht gefunden hätte?
Sie begann mit “Pony, Bär und Papagei”. Einem Kinderbuch, wo die Sätze zum Teil aus Bildern bestehen, sodass ich immer mitlesen konnte, wenn mein Vater mir das Buch als kleines Kind vorgelesen hat. Ich konnte es in- und auswendig und trotzdem wollte ich es jeden Tag hören.
Dann kam die Zeit wo ich ganze Sätze gelesen habe, Bücher die nach dem Format “Erst ich ein Stück, dann du” funktionierten, mit großer und kleiner Schrift abwechselnd. Auch dieses Buch habe ich geliebt, gelesen habe ich bereits bevor ich in die Grundschule kam und dort habe ich die Texte immer fließend lesen können, wohingegen andere totale Probleme hatten.

Man kann also sagen, ich bin mit Büchern aufgewachsen. Meine Eltern und Großeltern haben mich immer unterstützt wenn es um Bücher ging, lieber lesen als nur vor dem Fernseher zu sitzen. So habe ich mein Leben lang gelesen, bis jetzt. Aber heute habe ich ein weiteres Mal gemerkt, wie sehr ich an meinen Schätzen hänge und das verstehen viele nicht. Statt sich für mich zu freuen, dass ich meine Leidenschaft entdeckt habe wurde ich für diesen Blog ausgelacht. Unverständnis was so toll an Büchern ist. Seltsame Blicke. Dass einen das trifft verstehen manche nicht, aber es hält mich nicht davon ab weiterzumachen. Ich liebe es zu sehr und wo würde ich stehen, wenn ich nicht so wunderbare Freunde gefunden hätte, wie meine liebste Allie, Charlie, Leni, Chiara, Anni und sooo viele mehr.

Allumfassend, heute hat mir ein Buch wieder mal gezeigt, dass ich genau das Richtige mache. Dass es weder peinlich, noch seltsam ist. Dass es sich lohnt, dass es Sinn ergibt und, dass man Bücher lieben kann, wie man Menschen, Serien oder Essen lieben kann. Mit diesen Worten verabschiede ich mich erstmal, am Samstag bin ich auf der Buchmesse und freue mich riesig Laura Kneidl, Bianca Iosivoni, Mona Kasten und Jennifer L. Armentrout zu treffen. Meine Vorbilder.

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