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Rezension “The Promise – Der goldene Hof”

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Allgemeines

Buch: The Promise – Der goldene Hof
Autor: Richelle Mead
Preis: 18 Euro
Verlag:  ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Format: Hardcover (ich besitze es auch als Manuskript)

Klappentext:

Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an –

Inhalt
Elizabeth ist eine junge Gräfin, deren Vorfahren Gründer des Landes Osfro waren. Daher ist ihr Titel einer der angesehensten im ganzen Land. Doch ihre Familie, die nur noch aus ihrer Großmutter besteht besitzt kein Geld mehr, weshalb sie einen reichen Adligen heiraten soll. Das passt ihr überhaupt nicht, weshalb sie die Flucht versucht. Die Flucht an den goldenen Hof. Dort werden Mädchen aus Arbeiterfamilien zu Damen der höheren Schichten ausgebildet um dann über den Ozean in die neue Welt Adoria gebracht um dort an reiche Männer verkauft zu werden. Dort versucht Elizabeth den Platz ihrer Zofe Ada einzunehmen. Allerdings ist es nicht so einfach zu tun als wäre sie ein Mädchen aus einer Arbeiterfamilie und dann trifft sie noch auf Cedric Thorn, der Sohn des Leiters des goldenen Hofes. Eine abenteuerliche Zeit verbringt sie dort, mit vielen großen und kleinen Problemen, Intrigen und Verrat.

Meine Meinung
Als ich das Cover gesehen habe war ich sofort begeistert. Es sieht einfach wunderschön aus. Daher habe ich mir den Klappentext durchgelesen und die Leseprobe, welche das erste Kapitel beinhaltet. Zuerst war für ich nichts Besonderes zu erkennen. Die Geschichte einer Adligen, die nicht zwangsverheiratet werden will, kennt man schon. Nur der goldene Hof war etwas Neues, aber das hat mir gereicht um mich anzumelden und tatsächlich wurde ich genommen.

Das Buch hat mir ganz kurz und knapp sehr gut gefallen. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, sie ähneln sich nicht, was mir wirklich gut gefallen hat. Manche hat man sehr schnell lieb gewonnen, andere nerven und andere sind schockierend kaltherzig.
Auch die Thematiken sind gut, manche sind sogar sehr ernst und aktuell, wie zum Beispiel die Religionsfreiheit, andere sind passend zu dieser Zeit, zum Beispiel “Sex vor der Ehe – ja oder nein?”. Das hat dafür gesorgt, dass das gesamte Buch nicht zu sehr auf den Aspekt des goldenen Hofes zentriert war.

Was mir auch gefallen hat war, dass die Autorin für einige Wendungen und Überraschungen gesorgt hat, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dadurch entstand teilweise so viel Spannung, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen, vor allem bei den letzten 100 Seiten nicht.

Allerdings gab es auch einige negative Dinge, zum Beispiel, dass es einen recht langatmigen Part gab, weshalb ich mit einem Leseabschnitt ziemlich im Rückstand lag. Außerdem waren einige Handlungsverläufe ziemlich offensichtlich, größtenteils jedoch nicht, besser gesagt, sie hat mehr daraus gemacht als man erwartet hat.

Kurze Übersicht

+ Schreibstil
+ Charaktere waren einzigartig
+ viele Handlungsverläufe waren überraschend

– langatmige Mitte von 100 Seiten
– einige Handlungsverläufe waren sehr offensichtlich

Fazit
Alles in allem liebe ich das Buch. Es hat sehr viel Spaß gemacht es zu lesen, es sieht wunderschön im Regal aus und hat ein spannedes Ende, welches viele Dinge offen lässt. Deshalb freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil, im Englischen gibt es ihn bereits. Hoffentlich kommt er auch bald auf Deutsch. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.

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