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Rezension “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”

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Allgemeines
Buch: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Preis: 9,95 Euro
Verlag: dtv Reihe Hanser
Format: Taschenbuch

Klappentext:
Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebensgeschichten der Literatur.

Inhalt
Der Klappentext versucht es möglichst gut zu beschreiben. Aber er kann niemals in Worte fassen wie herzerwärmend, traurig und emotional dieses Buch ist. Schon sehr oft habe ich von dem Buch gehört, als der Film rauskam hat praktisch jeder nur noch davon geredet. Leider wusste ich schon vorher was am Ende passieren würde.
Trotzdem habe ich mich dazu durchgerungen das Buch zu kaufen, obwohl Liebesgeschichten eigentlich nicht mein Fall sind. Zumindest nicht aus der Teen-Ecke im Buchladen, sondern eher aus der Erotikabteilung.
Trotzdem, ich habe mit einem Auswahlverfahren entschieden im Urlaub -nachdem ich “Gläsernes Schwert” gelesen habe und dort schon geweint hatte- nun dieses Buch anzufangen, in dem Wissen, dass es mich emotional fertig machen würde.

Also habe ich angefangen.
Das Buch handelt von Hazel Grace, welche eigentlich Schilddrüsenkrebs hatte, aufgrund von Metastasen allerdings nun an Lungenkrebs leidet und eine tickende Zeitbombe ist, da der Krebs nicht verschwindet.
Ihre Mutter zwingt sie in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, wo sie auf den einbeinigen Augustus trifft, mit dem sie sich auf Anhieb gut versteht und welcher sie anbaggert.
Die beiden erleben viel zusammen, sie reisen nach Amsterdam um den Lieblingsautoren von Hazel zu treffen und verlieben sich.
Allerdings ist da immer noch der Krebs.

Mehr will ich nicht verraten.
Aber jeder, der das Buch gelesen hat (was die meisten sein werden) wird verstehen, dass ich am Ende volle 70 Seiten lang geweint habe.

Meine Meinung
Von Anfang an hat mich der Schreibstil umgehauen. Er war so flüssig und leicht, dass selbst 30-Seiten-lange Kapitel mich nicht gestört haben, was sie normalerweise tun. Ich bin praktisch durch das Buch geflogen, so sehr hat es mich gepackt. Ich wollte immer wissen was als nächstes mit Hazel und Augustus passiert, ich wollte wissen wann sie endlich zusammen kommen und ab einem bestimmten Punkt wollte ich nicht mehr weiterlesen, weil ich wusste was auf mich zukommt, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören, sodass ich das Buch in weniger als 24 Stunden beendet hatte. Die nächsten Stunden konnte ich keinen Sinn mehr in meinem Leben sehen und wollte am liebsten zu John Green fahren und ihm sagen, dass er das nicht als Ende belassen konnte.

Die Charaktere waren alle einzigartig und auf ihre Weise liebevoll beschrieben. Jeder hatte seine Fehler, seine Macken und seine Stärken, weshalb sie allesamt menschlich waren. Jeden von ihnen mochte ich auf eine Art und Weise (außer Peter van Houten!!).
Ich habe mich fast selbst in Augustus verliebt.

Kurze Übersicht 

+ Schreibstil
+ packende Geschichte
+ Charaktere

– das Ende war einfach schrecklich

Fazit
Mir fehlen noch immer die Worte, ich weiß nicht wie ich das Buch beschreiben soll, ich bin einfach nur begeistert und gleichzeitig unendlich traurig. John Green, was haben Sie bloß getan. Ich habe fast Angst seine anderen Bücher zu lesen.
Wer bereit ist für eine emotionale Achterbahn sollte sich das Buch kaufen. Und er sollte unendlich große Trauer und Herzschmerz vertragen können.
Schade, dass es kein Happy End gab.

Das Buch hat von mir volle und verdiente 5/5 Sterne bekommen. Es ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe, wenn nicht sogar das Beste!

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